Longboard Wiki - Buyer's Guide - Ratgeber



Das Longboard ist mittlerweile zu einem Lifestyle geworden, das die sonnige, leichte Seite einer Lebensart verkörpert, die man sonst nur aus der kalifornischen Surferszene kennt. Wie beim Surfen, Skateboarden oder Snowboarden, hat sich hier eine eigene Szene gebildet mit dementsprechend vielen Vorlieben und Favoriten. Genau deshalb entsteht beim Longboard kaufen die Qual der Wahl. Unser STAR-SKATEBOARDS® Team stellt euch hier ein Longboard Wiki zusammen, einen Guide, der euch beim Kauf eines Longboards helfen soll.


Longboard Deck: Deckformen

Bei den Longboards gibt es zahlreiche Deckarten, manche sehr spezielle, die auch für spezielle Fahrstile ausgelegt sind. Worauf Du beim Deck auf jeden Fall achten solltest, ist das Material. Ein hochwertigeres Longboard erkennt man an der Holzart des Decks, welches aus Ahorn oder Birkenholz gefertigt sein sollte. Zwischen 7 und 9 Lagen sollten von der jeweiligen Holzart verbaut sein, damit Dein Longboard stabil genug ist, um höhere Belastungen auszuhalten. Unsere Longboards haben die gängigsten Deckformen, die in der Szene sehr beliebt sind und ihre technischen Feinheiten und Unterschiede bereits unter Beweis gestellt haben.

Dancer / Freestyle

Cruiser / Slalom

Downhill / Freeride / Race

Long Distance / Freeride

Dancer / Freestyle Longboard Deck

Das Dancer Longboard (auch mini Longboard) wird meist als Longboard für Anfänger gesehen, doch auch Erfahrene schätzen es aufgrund seiner Kompaktheit und den spielerischen Fahreigenschaften. Den Namen hat das Board, da es besonders für das Tanzen, also Dancing, auf dem Board geeignet ist. Sprich: man verändert seine Stellung auf dem Board, während man fährt. Dancer Boards sind Twin-Bretter und haben gelegentlich kurze Kicktails an den Enden. Übersetzt: Beide Enden des Boards sind gleich (twin) und sind etwas in die Höhe gebogen (Kicktails). Das Dancer Longboard ist jedoch nicht nur für das Tanzen auf dem Longboard geeignet, es eignet sich auch hervorragend für den Freestyle Bereich, insbesondere für Tricks wie das Sliden.

STAR-SKATEBOARDS® Dancer / Freestyle Longboard

Das STAR-SKATEBOARDS® Dancer hat einen weichen Flex und eignet sich mit seiner Concave sowie einem leichten Camber (Camber: das Board ist leicht nach oben gebogen, sodass eine "Kammer" unter dem Board entsteht) perfekt zum Cruisen und für einfache Board Tricks. Der weiche Flex verzeiht mehr Fehler und sorgt zugleich für eine hohe Wendigkeit. Wheelbites gehören mit dieser Deckform der Vergangenheit an. Die Achse ist als Drop Through mit Flush Cut montiert: dies gibt dem Board trotz dem weicheren Flex bei höheren Geschwindigkeit die nötige Stabilität, da der Schwerpunkt weiter nach unten verlagert wird – dies hilft sehr beim Sliden. Durch den Flush Cut, den man bei Longboards nur selten findet, vereint das Dancer Longboard von STAR-SKATEBOARDS® die Vorteile eines Top Mounts sowie des Drop Through Boards. Die ABEC-9 Kugellager in den 65mm Rollen sorgen für ein ruhiges Fahrverhalten und das Deck aus 7-lagigen, kanadischen Ahornholz für Stabilität. Die Cruising Eigenschaften des Dancer / Freestyle Boards sind nicht zu verachten. Die Räder unseres Dancer Longboards haben eine glatte Oberfläche, sodass weniger Reibung bei Tricks wie dem Sliden entsteht und man besser über den Untergrund rutscht.

In einem Satz: Aufgrund der Größe ist das Dancer Longboard nicht nur bei ambitionierten Dancern beliebt, es eignet sich zu dem als Longboard für Kinder, die gerade den Einstieg in die Welt der Longboards suchen.

Zu den Dancer / Freestyle Boards


Carving / Cruiser Longboard Deck

Lässig durch die Stadt Cruisen und ohne Hektik von A nach B fahren kann man mit jedem Longboard. Bequem mit dem Longboard am Strand entlang fahren – das ist die ursprünglichste Form des Longboard fahrens. Viele steigen mit Cruiser Longboards in die Welt des Longboardens ein, da sich Cruiser / Carving Boards leicht steuern lassen, insbesondere wenn es längere Decks sind. Mit einem 38“ Cruiser Board steuert es sich natürlich leichter als mit einem 28“ – die Longboards fürs Cruisen gehen aber auch oft bis zu 46“. Nichts falsch machen kann man eigentlich wenn man ein Deck zwischen 32“ und 42“ nimmt. Das Carving bedeutet schlichtweg nichts anderes, als lange Schwünge zu fahren und dabei die Kante des Boards möglichst weit nach unten zu drücken. Carven macht besonders bergab Spaß und wird hier auch als Methode zum Bremsen verwendet. Carving / Cruiser Longboards sind nicht auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt, sondern mehr auf Performance.

STAR-SKATEBOARDS® Carving / Cruiser Longboard

Das Carving und Cruiser Board von STAR-SKATEBOARDS® ist mit einem Kicktail sehr traditionell gehalten – ebenso wie die Achsmontage. Die Top Mount montierte Achse ist bei einem Carving / Cruiser Longboard Pflicht, da man mit ihnen mehr Gewicht auf die Kante verlagern kann und die Boards besser in der Kurve liegen. Mit einem mittleren bis harten Flex liegt das Board äußerst gut auf der Straße – zumal die ausgeprägte Camber für Performance und leichte Lenkung sorgt. Ein Muss für jedes Carving Board ist die Reverse Kingpin Achse sowie Wheelwells. Mit einer Reverse Kingpin Achse hat das Longboard ein leichteres Fahrverhalten – es lässt sich also besser steuern und somit leichter Carven. Wheelwells, also die Ausfräsungen unten am Deck verhindern das Berühren der Rolle mit dem Deck beim Carven (Wheelbites). Für zusätzlichen Halt auf dem Board beim Carven hat unser Longboard ein extra starkes Griptape. Die ABEC-9 Kugellager geben das richtige Cruising Feeling und mit der Rollenhärte 78A (65mm) ist ein guter Kompromiss zwischen anspruchsvollem Carven und lässigem Cruisen gefunden.

In einem Satz: Wer relaxed über den Asphalt cruisen will und bei bergab Passagen gerne mal Style zeigt und einzigartiges Carving Feeling erlebt, der ist mit dem Carving / Cruiser Longboard von STAR-SKATEBOARDS® bestens aufgehoben.

Zu den Carving / Cruiser Boards


Freeride / Downhill Longboard Deck

Für die, die es etwas schneller und rasanter mögen und auf Stabilität Wert legen, für die wäre ein Freeride / Downhill Longboard empfehlenswert. Doch nicht alle, die ein Freeride / Downhill Board fahren, stürzen sich gleich den Hang hinunter oder fahren Rennen damit, denn Freeride / Downhill Shapes sowie dessen Spezifikation heißen deshalb so, weil sie auf höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind - sie laden jedoch auch zum Fahren in der Stadt oder in Parks ein. Wer jedoch über niedrige und mittlere Geschwindigkeiten hinausgehen will, der sollte sich überlegen, ein Freeride / Downhill Longboard zu kaufen, da diese wesentlich mehr Stabilität bieten: Sie haben einen härteren Flex und „liegen“ besser auf der Straße.

STAR-SKATEBOARDS® Freeride / Downhill Longboard

Die Form des Freeride / Downhill Longboard von STAR-SKATEBOARDS® ist eine etwas modifizierte Pintail Variante, die mit Cutouts versehen wurde, um Wheelbites unwahrscheinlicher zu machen. Für Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten sorgt einerseits der harte Flex des Boards, als auch die 8 Lagen kanadischen Ahornholzes. Zusätzlich ist eine Reverse Kingpin Achse verbaut, die für den letzten Schliff an Stabilität steht und mehr Grip auf dem Asphalt verspricht. Das Plus an Grip geben auch die 75mm sideset Rollen mit sand-finish, das heißt, sie sind aufgeraut und geben mehr Halt auf der Straße. Dank der Reverse Kingpin Achse lässt sich das Board trotz des harten Flex gut steuern und bietet ein tolles Fahrverhalten. Das Freeride / Downhill Longboard von STAR-SKATEBOARDS® eignet sich jedoch nicht nur für schnelles Fahren, auch Cruisen ist mit dem Board möglich: hier wird man sich jedoch etwas mehr anstrengen müssen, um in das Cruiser Feeling zu kommen. Hat man den Dreh raus, gleitet man auch mit einem Freeride / Downhill Longboard gemütlich über den Asphalt. Verbaut sind gefettete ABEC-9 Kugellager und auch beim Freeride / Downhill Longboard ist die Achse als Drop Through mit Flush Cut montiert, um das letzte bisschen Stabilität aus dem Material zu kitzeln.

In einem Satz: Das Freeride / Downhill Longboard ist sehr auf mittlere und höhere Geschwindigkeiten ausgelegt, da viele Elemente verbaut sind, die dem Longboard eine hohe Stabilität gewährleisten. Dennoch kann mit dem Freeride / Downhill Longboard auch gemütlich gefahren werden. Für die etwas schnelleren unter uns ist dieses Longboard jedoch genau das Richtige.

Zu den Freeride / Downhill Boards


Freeride / Long Distance Longboard Deck

Das Freeride Longboard gibt es auch noch in einer anderen Deckvariante. Ein symmetrisches Freeride Deck mit Double Drop Konstruktion ist mehr auf Tricks und technisches Fahrkönnen ausgelegt. Das Board hat durch das abgesenkte Trittbrett einen niedrigeren Schwerpunkt und somit eine höhere Stabilität: dadurch kommt es bei höheren Geschwindigkeiten nicht so schnell ins Wackeln. Dafür sorgt auch die Härte des Boards: Freeride Boards sind tendenziell eher hart, sodass wenig Kraft beim Pushen verloren geht und auch Stabilität generiert wird. Die Freeride Longboards mit abgesenktem Deck sind mehr aufs Freeriden ausgelegt, das heißt, auf Tricks wie Slides.

STAR-SKATEBOARDS® Freeride / Long Distance Longboard

Im Gegensatz zum Freeride/Downhill Longboard, ist das Freeride/Long Distance Longboard von STAR-SKATEBOARDS®, wie der Name bereits sagt, darauf ausgelegt, längere Distanzen bequem zurückzulegen. Das Deck ist als Double Drop konstruiert, das heißt: einmal ist die Achse „gedroppt“ und ein zweites Mal ist das Board an sich abgesenkt: 2mal Drop ist Double Drop. Das abgesenkte Trittbrett sorgt dafür, dass ein niedriger Schwerpunkt zustande kommt: dies ist besonders hilfreich bei höheren Geschwindigkeiten, da mehr Stabilität generiert wird. Zum anderen ermüden durch das abgesenkte Trittbrett die Beine nicht so schnell – man kann mehr Kraft aus jedem Schwung rausholen. Für den letzten Schliff an Stabilität sorgen die aufgerauten Rollen, als auch das extra starke Griptape, welches bei all unseren Longboards angewendet wird. Auch beim Freeride / Long Distance Longboard ist eine Reverse Kingpin Achse verbaut, die für ein leichteres Steuern sorgt, auch bei höheren Geschwindigkeiten.

In einem Satz: Wer die optimale Kraftübertragung schätzt und sich bei ersten Tricks wie Slides probieren möchte und dabei gerne die Geschwindigkeit etwas erhöht, für den ist das Freeride / Long Distance Longboard ideal. Abstriche in Punkto Stabilität muss man hier auch nicht hinnehmen, da die Geometrie und Achse ideal auf das Freeride Fahrverhalten abgestimmt sind.

Zu den Freeride / Long Distance Boards